Der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. ist ein im sozialen und kulturellen Bereich tätiger gemeinnütziger Verein und eine islamische Religionsgemeinschaft im Sinne des Artikels 140 GG, der seine Aktivitäten nach geltendem Recht ausübt.

Gegründet wurde der Verband im September 1973 unter dem Namen „Islamisches Kulturzentrum e.V.“ in Köln, um die Bedürfnisse der damaligen muslimischen, vor allem der türkischen, Gastarbeiter in Deutschland zu decken. Dem Verband sind bundesweit zirka 300 selbstständige Moschee- und Bildungsvereine angeschlossen. Ziel und Zweck der Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung von Muslimen in Deutschland.

Grundsätze und Prinzipien

Der VIKZ bekennt sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Seine Arbeit und seine Ziele stehen im Einklang mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Der Verband versteht sich als parteipolitisch neutral und beachtet das Prinzip der Überparteilichkeit. Die Finanzierung erfolgt durch monatliche Beiträge der Gemeindemitglieder und durch regelmäßige Spenden von Muslimen.

Gemäß seinem Selbstverständnis verfolgt der VIKZ folgende Grundsätze:
Der Verband setzt sich für das Gemeinwohl ein und fördert das friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlicher religiöser und ethnischer Abstammung. Dabei ist gegenseitige Achtung, Respekt und Toleranz jedem Menschen gegenüber sehr wichtig. Jeder kann die Vereinsangebote des VIKZ in Anspruch nehmen, unabhängig von religiöser, ethnischer und sozialer Herkunft. Das Leitbild des Verbandes orientiert sich am Gesandten Muhammad (s), der sprach: „Der beste Mensch ist derjenige, der den anderen Menschen nützlich ist.“

Tätigkeitsbereiche

In erster Linie arbeitet der Verband für die religiösen Bedürfnisse der in Deutschland lebenden Muslime und unterstützt sie in alltäglichen religiösen Fragen. Daneben hat der Verband sein Angebot um soziale und kulturelle Dienste erweitert.

Religiöse Dienste

Zu den religiösen Aufgaben des Verbandes und seiner Mitgliedsvereine gehört es, erstens Räumlichkeiten zur Verrichtung der täglichen rituellen Gebete bereit zu stellen; zweitens Freitags- und Festtagsgebete abzuhalten, Vorträge und die Organisation der Hadschreise durchzuführen; drittens die religiöse Bildungsarbeit für muslimische Kinder und Jugendliche anzubieten und viertens Imame und weibliche Hodschas (Theologinnen) für den Verband und seine Mitgliedsvereine in Deutschland auszubilden.

Soziale Dienste

Der Verband bietet seinen Mitgliedern und allen Interessierten auch soziale und kulturelle Dienste. Er engagiert sich im Bereich der schulischen, beruflichen und akademischen Förderung von Kindern und Jugendlichen. In diesem Zusammenhang bieten der Verband und seine Mitgliedsvereine breitflächig schulische Unterstützung an, insbesondere Hausaufgabenhilfe, Nachhilfe-, Deutsch- und Computerkurse. Damit bezweckt der Verband, den Bildungserfolg der Kinder und Jugendlichen zu stärken und somit zu deren besserer Integration in die deutsche Gesellschaft beizutragen. Auch möchte der Verband mit seinen Angeboten die Jugendlichen zur gesellschaftlichen Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen.

Kontakt
Verband der Islamischen Kulturzentren e.V
Vogelsanger Straße 290, 50825 Köln
T +49 (0)221 – 954 41 00
www.vikz.de